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Verfasser: auribus

In Zeiten technologischer Vernetzung und globaler Kommunikation scheint es paradox, von wachsender Einsamkeit zu sprechen. Doch beobachten wir bei auribus eine alarmierende Tendenz: Im Schatten einer nach außen scheinbar vernetzten Welt wächst die Einsamkeit. Wir sehen, wie fehlende Ansprache und mangelnder sozialer Austausch viele Menschen in soziale Vereinsamung führen. Wie kann das sein?

Wir wollen hier ergründen, warum Einsamkeit auf dem Vormarsch ist und welche drastischen Folgen von Einsamkeit Betroffene erleben müssen. Ebenso wollen wir betonen, wie ausgeprägt der Bedarf an menschlicher Nähe, am Teilen von Erlebnissen, am gesprochenen Wort und am Zuhören in unserer Gesellschaft ist - insbesondere für ältere und allein lebende Menschen.

Die vernetzte Welt hat zwar den Rahmen der sozialen Interaktion erweitert, paradoxerweise aber auch die Distanz zwischen uns Menschen erhöht. Virtuelle Beziehungen und Interaktionen können persönliche Begegnungen nicht vollständig ersetzen. Sie schaffen es nicht, dass wir uns gesehen, gehört und verstanden fühlen. In diesem Punkt wird besonders deutlich, warum insbesondere ältere und allein lebende Menschen betroffen sind: Häufig fehlt es ihnen an technischer Versiertheit, um sich trotz räumlicher Distanz gesellschaftlich einzubringen - eine Distanz, die durch die asozialen Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona verstärkt wurde.

Die erschreckenden Zahlen zeigen uns, dass die Anzahl der Betroffenen massiv angestiegen ist. Wir kommen nicht umhin zu betonen: Einsamkeit kann krank machen. Physisch und psychisch. Sie kann zu Isolation führen, Depression fördern und die Lebenserwartung beeinträchtigen. Dabei ist für uns klar: jedes Lebensalter, jede soziale Schicht, jeder Lebensstil kann davon betroffen sein.

Die tägliche Erfahrung weist uns immer wieder darauf hin: Sprechen und Zuhören sind lebenswichtig. Sie sind der Grundpfeiler unserer Sprachkompetenz. Mit ihr können wir uns mitteilen, abgleichen, konfrontieren und Kontakt aufnehmen zu unserer Umwelt. Ohne sie fällt es uns schwer, unsere Anliegen zu verdeutlichen, Wünsche zu artikulieren und uns zu verwirklichen.

Unsere gesellschaftliche Verantwortung ist es, auf diese Veränderung zu reagieren: Wir müssen die Prioritäten im Umgang miteinander überdenken und stärkere Bemühungen unternehmen, um den sozialen Kontakt zu nähren und die Zunahme von Einsamkeit zu bekämpfen.

Wir möchten andere Betroffene informieren und motivieren, sich an unsere auribus Zuhörer zuwenden. Unser ganzheitlicher Ansatz greift den Grundgedanken der menschlichen Kommunikation auf: Wort und Antwort, Sprechen und Zuhören. Wir bieten eine Plattform für Austausch, wir fördern Gespräche, und wir achten auf die Bedürfnisse derer, die durch die wachsende Einsamkeit in unserer Gesellschaft marginalisiert werden. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass niemand in Einsamkeit versinkt.

Zuhörer

Kerstin

Beruf: Life Coach

Status:

Abwesend (nicht verfügbar)

Frank

Beruf: Unternehmer, Gründer von auribus

Status:

Verfügbar

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