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Ein Essay von U. Freiherr de Rath.

Die Bedeutung des Begriffes „spirituell“ ist nicht auf eine einzige festgelegt, sondern hat mehrere Bedeutungen. 

  1. Die höchste Ebene auf jeder Entwicklungslinie

  2. Oder eine eigenständige Entwicklungslinie

  3. Eine außergewöhnliche Gipfelerfahrung

  4. Ein entsprechender Zustand

  5. Eine bestimmte Haltung


Also sind nach erster Deutung alle untergeordneten Ebenen nicht spirituell. Manchmal wird aber von „spiritueller Intelligenz“ gesprochen, die uns nicht nur auf der Höhe jeder Entwicklungslinie zugänglich ist, sondern eine eigenständige Entwicklungslinie darstellt, die bis ganz nach unten in die ersten Lebensjahre verläuft. Im Dialog muss also klar gesagt werden, wovon die Rede ist.

Manchmal sind aber mit Spiritualität auch religiöse Erfahrungen gemeint, eine meditative Erfahrung, oder eine sogenannte Gipfelerfahrung und ebenfalls sind manchmal auch Zustände gemeint, die von diversen Schulen vermittelt werden, also geschulte Zustände. Und manchmal ist einfach eine bestimmte Haltung auf jeder Entwicklungsstufe oder in jedem Zustand gemeint. Es gibt auch Typen von Spiritualität, die im Allgemeinen Liebe, Mitgefühl, oder Weisheit genannt werden. Und all das muss nicht zwingend an eine organisierte Religion wie z.B. die Christliche, das Judentum, die Hinduistische, buddhistische oder Islamische Religion gebunden sein. „Ich bin spirituell aber nicht religiös“ ist eine sehr legitime Aussage, denn Liebe, Mitgefühl und Weisheit können sich ohne Religionen entwickeln. 

Spiritualität kann sich durch die Praxis von Yoga und Tantra entwickeln, in denen keinerlei Glauben gefordert wird. Manchmal auch durch eine spontane Erleuchtung. 

Die Einbeziehung der spirituellen Dimension bei chronischen und schweren Erkrankungen ist mittlerweile unter dem Begriff „Spiritual Care“ im Klinikalltag einer ganzheitlich und interprofessionell ausgerichteten Gesundheitsversorgung fest verankert. Eine der gängigen Herangehensweisen, Weiterbildungen im Bereich von Spiritual Care zu strukturieren, besteht darin, die jeweiligen religionsspezifischen Besonderheiten zu reflektieren, die in der Behandlung von religiös gebundenen Patienten der verschiedenen Weltreligionen von Bedeutung sind. Ergänzend dazu nimmt man die wachsende Gruppe derjenigen westlichen Individuen als mögliche Patientengruppe in den Blick, die sich in den traditionellen institutionalisierten Formen der Religiosität nicht länger beheimatet fühlen und sich anstelle dessen einer der mannigfaltigen Erscheinungsformen einer persönlich geprägten, nicht religiös gebundenen Spiritualität zuwenden. Man geht der Frage nach, welche spirituellen Bedürfnisse, Nöte und Krisen solche Patienten durchleben können und wie wir diese als Begleitende in der Gesundheitsversorgung erfassen und ansprechen können. Dabei liegt der Schwerpunkt auf einer psychologisch psychotherapeutischen Perspektive.

Und hiermit wäre der Kreis umrissen, in welchem Psychologie, Meditation, Yoga, und spontane Erleuchtungen den Bereich der Spiritualität erfüllen. Doch der Kreis wächst Tag für Tag weiter.

August 2022

Zuhörer

Udo

Beruf: Therapeut

Beschreibung

Udo de Rath, geboren 1955 in Krefeld / Nordrhein-Westfalen, ist seit 1975 ein Deutscher Blues-, Pop- & Rockmusiker. Er hat an der „Europäischen Akademie für bio-psychosoziale Gesundheit und Kreativitätsförderung“ seine Weiterbildung in Integrativer Musiktherapie gemeistert. Sein Fachbuch „Rhythmik-Therapie“ wurde von Prof. Dr. Gerald Hüther und Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold 2015 sehr begrüßt.

Status:

Abwesend (nicht verfügbar)

Gabriele

Beruf: Personalrätin

Beschreibung

Tätig in einer großen Verwaltung (Ausbildung u. a. als Kauffrau für Bürokommunikation, Dipl. Kosmetikerin und Masseurin, Lebensberatung und psychosomatisches Coaching). Lebenserfahrung, was hat mich geprägt: Seit 2012 Personalrätin (Vertrauensperson für Kolleg*innen, Hilfe zur Neuorientierung, BEM-Verfahren u. a.) Durch persönliche Schicksalsschläge (20 Jahre alleinerziehend, mehrere suchtkranke in der Familie, Tod eines Kindes) habe ich selbst erlebt, wie wichtig es ist jemanden zum Reden zu haben. Freunde bezeichnen mich als „Stehauf-Frauchen“, weil aufzugeben für mich keine Option ist. Die Arbeit mit Menschen liegt mir sehr am Herzen, deswegen habe ich mich mit auribus verbunden. 

Status:

Abwesend (nicht verfügbar)

Frank

Beruf: Unternehmer, Gründer von auribus

Beschreibung

Unser Ziel ist es, für möglichst viele Leute für alle Situationen im Leben ein guter Zuhörer und Gesprächspartner zu sein.

Status:

Abwesend (nicht verfügbar)

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