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Ein Angebot von Udo Freiherr de Rath.
Die Dinge im Keim zu erkennen, das ist Schöpferkraft (Laotse)

Eines Tages sagte ein lebendiger Mensch seinem Kind das Folgende, ohne dass es klar ist, ob es eine Mutter, oder ein Vater war.

9 Monate entwickeln wir uns und wachsen in einer Umgebung heran, die gänzlich anders ist, als die Umgebung, in die wir hineingeboren werden. Herausgeboren werden wir aus einer Welt, in der wir so gut wie nichts sehen. Wir hören nur dumpfe Geräusche, die vordergründig aus den Vibrationen der Herztöne unserer selbst und der Mutter bestehen. Hintergründig vernehmen wir nur ein Gemurmel der Gespräche unserer Familienangehörigen und die Vibrationen des Tagesgeschehens aus dem dörflichen bis städtischen Treiben. Wir riechen so gut wie nichts. Wir schmecken so gut wie nichts. Und die Vibrationen, die unsere Trommelfellchen erreichen, werden gleichzeitig mit unserem Tastsinn wahrgenommen.
Diese kleine „Wasserwelt“ in der wir schweben, ist uns gegen Ende der Schwangerschaft der Mutter bestens vertraut. Das Erleben dieser Zeit bewirkt, bei den meisten jedenfalls, das gute Gefühl des Urvertrauens. Aber wir haben keinen Schimmer davon, wie die nächste Welt beschaffen ist, in die wir hinüberwechseln und als erstes wird mit der Geburt unser Urvertrauen zutiefst erschüttert. Manche von uns haben dieses Urvertrauen bis Heute nicht wieder herstellen können, denn das ist die Aufgabe, die wir selbst zu meistern haben, da das Urvertrauen in dieser Welt der Eigenenergieversorgung über die Atmung und die Nahrungsaufnahme nicht mehr von den biologischen Umständen bestimmt wird, so wie wir das im Mutterleib erleben. Dort müssen wir nicht atmen, nicht essen und nicht trinken. Die Energie wird unmittelbar über die Mutter und die Nabelschnur zugeführt. Wenn wir Glück haben, ist unsere Mutter so von Freude erfüllt, dass sie den ganzen Tag über singt und pfeift und uns schon sehr früh mit Musik zu einer guten Stimmung verhilft. Dennoch sind wir außer in biologischer Hinsicht nicht auf den Langzeitschock dieses atmosphärischen Lebens in einem intergalaktischen Sonnensystem vorbereitet. Wir erleben unseren ersten Atemzug wie die Explosion einer Supernova in unseren kleinen Körperchen und werden davon einfach vollkommen Überflutet. Wir müssen atmen nicht lernen, es geschieht uns einfach und wir sind dem gänzlich machtlos ausgeliefert. Absolut alles andere müssen wir, verglichen mit der biologischen Geburt, in einem sehr langen Lebenszeitraum lernen. Manches lernen wir in wenigen Monaten. Manches in Jahren und manches in Jahrzehnten. In den vergangenen mehr als 3 Jahrzehnten habe ich gelernt, dass uns Menschen noch eine weitere Hinausgeburt bevorsteht, die auch wieder eine weitere Hineingeburt ist. Ein Hinüberwechseln in eine noch ganz andere Welt, in die wir mit einer Gestalt hineingeboren, ja sozusagen hinausgestorben werden, die aus den Leiblichen Voraussetzungen zu einem klaren Geist und einer schöpferischen Seele entwickelt wird. Konstruktives Denken und liebendes Fühlen sind die möglichen Resultate einer ganzen menschlichen Lebensspanne, die mit dem Zeitraum des Sterbens vollendet wird. Der individuelle Auf- und Untergang befreit uns vom Biorhythmus und setzt die geistige, wie auch seelische Selbsterkenntnis zu unserer wahren Identität frei. Die Erkenntnis unserer wahren Identität ist nur im Moment der Realität unseres Todes möglich und sei der Moment auch noch so kurz. Durch eine Meditationstechnik des Tantra konnte ich lernen, Herr über meine Träume und sogar den Tod zu werden. Ich entscheide, welchen Traum ich (er)lebe, welcher Traum von mir gelebt wird. Und das sieht Heute ganz und gar dem Leben eines musizierenden Weggefährten a la Krishna ähnlich, der unumstößlich mit einem Instrument dargestellt ist. In seinem Falle ist es eine Flöte. Und ich erfülle die Inkarnation eines singenden Trommlers, der jedem Menschen ein guter Lotse aus einer








persönlichen Krise heraus sein kann. Es ist ewig nur ein Ich in allen unzählbaren Inkarnationen und Exkarnationen. Also fürchtet Euch nicht, Eure wahre Identität zu erkennen. Ohne Knochen, Fleisch und Blut, sind es nur die schöpferischen Gedanken und die Liebe, die die Immerwährende Glückselige Qualität des Ich-Selbst ausmachen. Der sterbliche Körper, männlich oder weiblich, ist auch nur eine nächst Größere Gebärmuter. Und auch aus dieser Gebärmutter eines erwachsenen Menschen werden wir wieder einmal hinauswachsen um eine Gestalt aus Licht als unsere Eigene zu erkennen, die einen ganzen bewohnten Planeten in ihren leuchtenden Händen behüten und vor Unheil beschützen kann. Auch dieser Gestalt werden wir entwachsen, um auch eine ganze Galaxis in unsere Liebe einzuhüllen. Unsere Gestalt wird eine einzige große Liebeswolke sein, die man nicht sehen, aber sehr deutlich als über alle Formen hinausgehende Glückseligkeit wahrnehmen kann. So unendlich, dass man sie nicht mehr von Außen betrachten und keinerlei begrenzten Gestalt zuordnen kann. Hier wird Wachstum aufgelöst und nicht weiter existent sein. Hier gibt es kein Innen und Außen mehr, kein Zentrum und keine Peripherie mehr. Sie ist und bleibt reine Glückseligkeit, die von keiner Grenze einzuengen ist. Sie ist und bleibt der Grund für die Geburt unseres Sonnensystems, des Sterbens dieser Sonne und der Wiedergeburt eines neuen Sterns und ewig so weiter. Und das sich dessen selbstbewusste Ungeborene, Unberührbare, Unsterbliche Ich dieser endlosen Energie-Rhythmen, das bist in Wahrheit Du. Das bist Du in Wahrheit.

2022 von Udo Freiherr de Rath



Zuhörer

Udo

Beruf: Therapeut

Beschreibung

Udo de Rath, geboren 1955 in Krefeld / Nordrhein-Westfalen, ist seit 1975 ein Deutscher Blues-, Pop- & Rockmusiker. Er hat an der „Europäischen Akademie für bio-psychosoziale Gesundheit und Kreativitätsförderung“ seine Weiterbildung in Integrativer Musiktherapie gemeistert. Sein Fachbuch „Rhythmik-Therapie“ wurde von Prof. Dr. Gerald Hüther und Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold 2015 sehr begrüßt.

Status:

Abwesend (nicht verfügbar)

Gabriele

Beruf: Personalrätin

Beschreibung

Tätig in einer großen Verwaltung (Ausbildung u. a. als Kauffrau für Bürokommunikation, Dipl. Kosmetikerin und Masseurin, Lebensberatung und psychosomatisches Coaching). Lebenserfahrung, was hat mich geprägt: Seit 2012 Personalrätin (Vertrauensperson für Kolleg*innen, Hilfe zur Neuorientierung, BEM-Verfahren u. a.) Durch persönliche Schicksalsschläge (20 Jahre alleinerziehend, mehrere suchtkranke in der Familie, Tod eines Kindes) habe ich selbst erlebt, wie wichtig es ist jemanden zum Reden zu haben. Freunde bezeichnen mich als „Stehauf-Frauchen“, weil aufzugeben für mich keine Option ist. Die Arbeit mit Menschen liegt mir sehr am Herzen, deswegen habe ich mich mit auribus verbunden. 

Status:

Abwesend (nicht verfügbar)

Frank

Beruf: Unternehmer, Gründer von auribus

Beschreibung

Unser Ziel ist es, für möglichst viele Leute für alle Situationen im Leben ein guter Zuhörer und Gesprächspartner zu sein.

Status:

Abwesend (nicht verfügbar)

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