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Verfasser: auribus

Was ist Trauer eigentlich? Trauer ist eine der am meisten missverstandenen Begrifflichkeit und Emotionen: Die Menschen verbinden Trauern fast ausschließlich mit dem Tod eines geliebten Menschen. Dabei kann Trauern als eine Reaktion auf verschiedene Arten von Verlusten auftreten. 

Die Menschheit hat eine Erwartung wie Trauer erlebt werden sollte. Jeder geht auf unterschiedliche Art und Weise damit um, und die Art des Trauern lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Sie ist so individuell wie die Menschen selbst.

Auch der Grund einer Trauer könnte unterschiedlicher nicht sein. Von daher ist es wichtig die verschiedenen Arten der Trauer zu verstehen. Durch das Verstehen können wir für uns selbst lernen mit der Trauer umzugehen und auch Andere bei der Trauer unterstützen. 

Das Trauern tritt dann auf, wenn wir einem Verlust verspüren. Sie kann eine extrem starke Emotion sein. 

Das Gefühl der Trauer selbst ist eine vollkommen natürliche Reaktion und Teil des Prozesses, der durchlebt werden muss, um uns an eine neue Situation zu gewöhnen. Es wird jedoch oft als ein Hindernis empfunden, welches uns auf unserem Weg zum Glücklichsein hindert. Es ist unabhängig davon, ob es sich um eine Sache oder Person handelt. So können wir Trauer erleben, wenn wir unsere Arbeit, unser Zuhause verlieren oder uns von einem geliebten Menschen oder von einem Traum trennen, wenn wir das Gefühl von Freiheit, Sicherheit oder Beständigkeit verlieren.

Letztendlich kann Trauer immer auftreten, wenn wir etwas verlieren, mit dem wir eine starke emotionale Verbindung hatten. Trauern muss nicht gleichmäßig ablaufen, sondern kann verquert oder chaotisch sein und nicht immer einen klaren Weg folgen. Manchmal sogar in kontinuierlichen Abständen, Zyklen auftreten, z.B. jährlich immer in dem Monat, an dem das „Ereignis des Verlustes“ war. Trauer kann beeinflusst werden durch unsern Glauben, unsere Persönlichkeit, Erziehung, unser Alter, Erlebnisse und durch unsere geistige als auch körperliche Gesundheit. Letztendlich muss jeder für sich selbst die Methode des Trauern finden, um die Trauer zu verarbeiten.

Die Trauer als Chance

Wenn wir uns trauen unsere Trauer zuzulassen und zu leben, können wir aus ihr lernen. Wenn die Trauer akut ist, mag das zuerst noch nicht möglich sein, aber wenn wir uns damit auseinandersetzen, hinter den Schmerz sehen, dann können wir die Wunden erkennen, die der Verlust mit sich bringt. Manchmal können wir die Wunden nicht vollständig heilen, weil die Wunden so tief sind und wir uns vielleicht auch gegen die Heilung wehren, aber wir können lernen sie anzuerkennen, sie akzeptieren, sie anzunehmen und lernen mit ihnen zu leben, und dadurch können wir über uns selbst viel erfahren.

Zuhörer

Doris

Beruf: Erzieherin

Status:

Abwesend (nicht verfügbar)

Kerstin

Beruf: Life Coach

Status:

Verfügbar

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Kann ich mir alles von der Seele reden?

Ganz gleich ob Probleme in der Partnerschaft, bei der Erziehung, Trennung, Trauer, Geldsorgen, Existenzangst, Verlustangst, Beziehungsprobleme, Lebenskrise, Krankheit, du darfst dir alles frei von der Seele reden, deine Geschichte erzählen. Wir hören zu.

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Die Gespräche werden nicht aufgezeichnet. Alles was gesprochen wird bleibt vertraulich.

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